Im indischen Ozean

Eine bezaubernde Welt unter Wasser, Anklänge an ein Paradies auf Erden über Wasser und ein ganz entspannter Lebensstil vereinigen sich auf den Malediven zu einem Traumziel für Urlauber im Allgemeinen und ganz speziell für Taucher.

Auf ihrer Suche nach farbenprächtigen und bizarren Meerestieren werden die Taucher oft schon nahe dem Ufer fündig – wenige Meter lang ist der Weg zwischen Unterkunft und Hausriff. Tauchanfänger und Schnorchler fühlen sich im seichten Wasser wohl, während erfahrene Taucher mit einer umfangreichen Liste an absolvierten Tauchgängen sich öfter in weiter abgelegen Tauchreviere tummeln oder während einer Tauchsafari eine Tauchreise an Bord eines Boots verbringen und dabei von Revier zu Revier gebracht werden.

Tauchen für Anfänger

Korallen haben rund um die Inseln der 26 Malediven-Atolle Riffe errichtet, in den Schildkröten, Soldatenfische, Muränen und Haie leben. Ein Highlight für Tierliebhaber ist die Stachelrochen-Fütterung im Ari-Atoll. Als beste Reisezeit gilt die Trockenzeit zwischen November und April, weil in dieser Zeit das Wasser klar ist und die Sicht unter Wasser nicht von aufgewirbeltem Sand und Schlick beeinträchtigt ist. Tauchanfänger sind am besten auf einer kreisförmigen oder ovalen Insel („Spiegelei-Insel“) aufgehoben, deren sanft abfallende Sandstrände den Einstieg in den Tauchsport ganz einfach machen.

Tauchschulen oder Tauchstationen findet man auf dem meisten der touristisch genutzten Inseln, und für den Anfang reicht auch die dort leihweise angebotene Tauchausrüstung aus. Die Basisausrüstung wie Kompressoren, Anzüge, Gewichte und Bleigürtel und mit einigen Einschränkungen auch Unterwasserlampen oder Tauchcomputer werden immer angeboten, während man Unterwasserkamers oder Videoequipment selten leihweise findet. Vor der Buchung eines Urlaubsresorts sollte man einen Blick auf die Kurssprache und die Kursauswahl werfen.

Reviere für erfahrene Taucher

Zwischen Mai und Oktober bringt der Südwestmonsun „hulhangu“ die Regenzeit in den indischen Ozean, in der mehrtägige Regenphasen mit sonnigen und klaren Perioden abwechseln. Die aufgewühlte See treibt Plankton an die Strände, und in dessen Gefolge ziehen Raubfische auf die Küsten zu. Das ist die Zeit der erfahrenen Taucher, die auch in rauem Wasser sicher unterwegs sind und hier den größten Fisch der Erde, den Walhai, beim Abweiden des Planktonbuffets oder Manta-Rochen auf der Jagd beobachten können.

Über die Malediven

  • Die Maldiven sind eine Inselgruppe im indischen Ozean und etwa 8.000 Kilometer von Deutschland entfernt.
  • Von den etwa 1.200 Inseln sind zweihundert von Einheimischen bewohnt und neunzig touristisch genutzt.
  • Die Flugzeit zwischen Deutschland und den Malediven beträgt etwa 10 Stunden.

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Zwei Sporttaucher mit Ausrüstung unter Wasser

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