Wassernuss · Wasserpflanze des Jahres 2011

Wassernuss (Trapa natans)

Die Wassernuss wird während ihrer einjährigen Lebensperiode bis zu drei Meter lang. Ähnlich der Seerose bedeckt sie mit ihren rautenförmigen Schwimmblättern große Wasserflächen. die Wasserpflanze ist in Europa, Asien und Afrika verbreitet, während sie in Deutschland vom Aussterben bedroht ist und steht unter Naturschutz.

Die Wassernuss oder Wasserkastanie ist eine einheimische einjährige Wasserpflanze, die mit einem langen, dünnen Stängel am Gewässergrund verankert ist. Sie gilt in Deutschland, Österreich und der Schweiz als stark gefährdet und wird auf der Roten Liste geführt, da sie in vielen Gebieten vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben ist. In den von ihr bevorzugten stehenden sonnenwarmen Gewässern kommt sie in geselligen Schwimmblattbeständen vor.

Liegt die Wassertemperatur an mehr als 160 Tagen über 10 °C, wächst sie optimal auf Schlammböden in ein bis zwei Metern Tiefe. Bei Beschattung oder Gewässerverschmutzung geht der Bestand schnell zurück. Zu Beginn der Vegetationsperiode im Frühjahr sind die Schwimmblätter olivgrün, später im Jahre werden sie violettbraun. Die Blätter sitzen an einem luftgefüllten Hohlstiel und sind wie die Steile an der Unterseite mit Borsten behaart. Im Juli und August blüht die Wassernuss und öffnet rund acht Millimeter große, weiß gefärbte Blüten, aus denen sich drei bis fünf Zentimeter Steinfrüchte mit vier Kelchdornen entwickeln.

Die reifen Nüsse werden von Wasservögeln und amphibischen Tieren wie Fischottern oder Bibern verbreitet. Auch den Menschen dienten die Früchte seit der Steinzeit als Nahrung. Bis etwa 1850 wurden die Früchte in Seen geerntet, von Menschen gegessen und sogar an Haustiere verfüttert. In ruhigen, gewundenen Flussläufen der Auen war die Wassernuss eine geläufige Pflanze. Erst durch Regulierungsbauten, Flussbegradigungen und den dadurch ausgelösten Rückgang der Wassertierpopulationen begann ihr Bestand zu sinken.

(Foto: Dasha, CC-BY-SA)

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